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Effektivität und Effizienz stehen im Vordergrund
Finanzpolitische Verantwortung wird wahrgenommen
In Hinblick auf die Erkärung der Bürgermeisterkonferenz zum geplanten Traineeprogramm des Kreises teilt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Willi Zylajew MdB, mit: „Das Anliegen der Bürgermeister ist auch unser Anliegen. Wir wollen keine finanziellen Belastungen der Kommunen durch das Traineeprogramm des Kreises. Der wirtschaftliche Umgang mit personellen und finanziellen Ressourcen wird weiterhin das Markenzeichen der CDU-Politik für den Rhein-Erft-Kreis sein. In Hinblick auf den Aufwand für das Traineeprogramm sehen wir uns in der Pflicht, dies durch Einsparungen an anderer Stelle zu refinanzieren. Auf diese Weise werden wir dem Anliegen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und unserem eigenen Anspruch gerecht. Wie bereits in der Vergangenheit, lag bei den diesjährigen Haushaltsberatungen besonderes Augenmerk darauf, die Kommunen in finanziell schwierigen Zeiten nicht weiter zu belasten. Demzufolge wurde das aktuelle Haushaltsdefizit nicht durch eine eigentlich erforderliche Erhöhung der Kreisumlage ausgeglichen, sondern durch einen Rückgriff auf die Ausgleichsrücklage des Kreises." Willi Zylajew betont, dass die erforderlichen Einsparungen im Zuge der Haushaltsberatungen für das Jahr 2011 erarbeitet werden sollen, damit das Traineeprogramm ermöglicht werden kann. Durch die Entwicklungen auf dem Personalmarkt und in der Gesellschaft ergeben sich neue Anforderungen bei der Gewinnung von qualifziertem Personal. Das Traineeprogramm ist zum Ausbildungsbereich zu rechnen. Vor diesem Hintergrund begründet sich für Zylajew die Notwendigkeit des Traineeprogramms: „Für unsere Verwaltungen wird es zunehmend wichtiger, qualifiziertes und engagiertes Personal zu gewinnen. Landrat und Kreistag haben sich in den vergangenen Jahren die Schaffung einer nachhaltigen Personalentwicklung zum Ziel gesetzt. Hierdurch sollen nicht nur personalwirtschaftliche Optimierungs- und Einsparpotentiale erschlossen und ausgeschöpft werden, sondern auch die Qualität des vorhandenen Personals weiter erhöht werden. Für uns ist hierbei die Einbindung von Quereinsteigern in die Verwaltung ein zentrales Instrument, um dieses Ziel zu erreichen. Die Humanressourcen, welche die deutschen Universitäten zur Verfügung stellen, sind hierbei von besonderer Bedeutung. Junge Akademikerinnen und Akademiker können einen besonderen Beitrag im Rahmen dieser nachhaltigen Personalentwicklung in unserer Kreisverwaltung leisten. Im Übrigen sind Traineeprogramme im kommunalen Bereich sind nichts Neues und Ungewöhnliches - außerhalb des Rhein-Erft-Kreis jedenfalls."
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