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| Die Kreistagsmitglieder Heinz Küpper (l.) und Gregor Golland (2.v.r.) erläuterten die Planungen bezüglich der K 7 in Brühl. |
„Die enge Abstimmung mit den Kommunen ist wichtig für die Realisierung bedeutsamer Straßenbauprojekte", machte Heinz Küpper, Sprecher des Arbeitskreises Verkehr der CDU-Kreistagsfraktion, zu Beginn die Wahl des Tagungsortes deutlich. Im Fokus stand die K 7 in Brühl. Auf Anregung des Brühler Kreistagsabgeordneten Gregor Golland trafen sich die Arbeitskreismitglieder zunächst an der Kreuzung Bergerstraße/Engeldorfer Straße in Brühl, um sich über die Einrichtung des Kreisverkehrsplatzes am Brühler Eisenwerk vor Ort zu informieren. Gerd Schiffer von der Brühler Stadtverwaltung berichtete, dass es nicht einfach gewesen sei, eine Lösung mit dem Eisenwerk zu erzielen. Das der Kreisel nun an dieser Stelle realisiert werden könne, sei auch dem Einsatz von Bürgermeister Michael Kreuzberg zu verdanken. Mit der Zustimmung des Eisenwerks rückt der Bau des Kreisels in greifbare Nähe. „Die Mittel stehen im Kreishaushalt bereit", so Küpper.
Insgesamt stehen für alle Maßnahmen zur Umgestaltung des Abschnitts zwischen dem Eisenwerk und der Berzdorfer Straße bis 2012 rd. 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land wird sich voraussichtlich mit 75 Prozent an den Kosten beteiligen. Gregor Golland betonte: „Der Um- und Ausbau der K7 ist eine der wichtigsten Straßenbaumaßnahmen für Brühl. Als Landtagsabgeordneter will ich mich für die entsprechenden Zuschüsse einsetzen." Weiterhin hat der Kreistag Mittel für die Planungen eines Radwegs samt Eisenbahnunterquerung bereitgestellt. In der Finanzplanung ist ebenfalls die Trassenverlegung vom Palmersdorfer Hof bis zur L 184/ Wesselinger Straße berücksichtigt. Gerd Schiffer berichtete, dass die Grundstücksfragen soweit geklärt seien, dass auch für diesen Bereich die Planungen vorangetrieben werden können. „Damit wollen wir eine verkehrliche Entlastung insbesondere für die Anwohner der Bergerstraße erreichen", erläuterte Küpper.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitskreissitzung stellte das Thema Wasserstoffbus dar. Kay Rahßkopff von den Stadtwerken Brühl informierte, dass zwei Brennstoffzellenbusse über einen Zeitraum von fünf Jahren im Linienverkehr getestet werden sollen. Die Busse werden auf den Linien in Brühl und Hürth eingesetzt. Die Anschaffung wird mit Mitteln der Fahrzeugförderung des Rhein-Erft-Kreises ermöglicht. „In der Anwendung dieser Zukunftstechnologie sind wir Vorreiter in NRW", freute sich Gregor Golland. Landesweit wird damit erstmalig der Betrieb von Wasserstoffbussen im Linienverkehr in Angriff genommen.