Pressemitteilung



 
31.03.2010
Mobiler Notruf ermöglicht überall Hilfe Rhein-Erft-Kreis soll Testregion für mobile Notrufsysteme werden
Bundestagsabgeordneter Willi Zylajew (l.) und Landrat Werner Stump (2.v.l.) beim Fachgespräch über mobile Notrufsysteme.
Bundestagsabgeordneter Willi Zylajew (l.) und Landrat Werner Stump (2.v.l.) beim Fachgespräch über mobile Notrufsysteme.
Den Hausnotruf in den eigenen vier Wänden kennen heute viele. Doch was bringt er, wenn man die Wohnung verlässt? Diese Lücke schließen mobile Notrufsysteme. Sie bieten mehr Sicherheit für ältere Menschen und entlasten ihre Angehörigen von so mancher Sorge. Dank der integrierten Ortungstechnik geht niemand mehr verloren. Hilfe ist über das Gerät jederzeit leicht erreichbar. Der Bundestagsabgeordnete Willi Zylajew setzt sich daher dafür ein, diese Technik im Rhein-Erft-Kreis zu verbreiten. Zu diesem Zweck hatte er ein Fachgespräch organisiert. Mit dabei waren Landrat Werner Stump, Kreissozialdezernent Anton-Josef Cremer, Vertreter der Wohlfahrtsverbände, von Polizei, Feuerwehr und der Verbraucherzentrale sowie der Anbieter eines mobilen Hausnotrufsystems. Dabei wurden die Möglichkeiten besprochen, im Rhein-Erft-Kreis ein Pilotprojekt zur flächendeckenden Einführung des mobilen Notrufsystems durchzuführen. „Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und viele Menschen im Rhein-Erft-Kreis dieses System nutzen können, ist das ein Plus an Sicherheit und Mobilität im Alter", so Zylajew. In den kommenden Wochen werden sich die Gesprächsteilnehmer untereinander abstimmen, um die konkrete Projektaufnahme im Rhein-Erft-Kreis intensiver zu erörtern. Nach Einschätzung Zylajews könnte das Projekt bei einer Einigung im Juli bereits an den Start gehen.

Mit einem mobilen Notrufsystem erhalten ältere und betreuungsbedürftige Menschen eine Unterstützung, mit der sie zuhause und unterwegs schnelle Hilfe alarmieren können. Beispielhaft für ein solches System ist das Gerät „Butler" der Firma Fonium aus Bonn. Neben einer aktiven Notrufbetätigung umfasst das Gerät Sturzmelder und Medikamentenerinnerung. Durch einen neuartigen, integrierten Peilsender können vermisste Personen im Notfall zielsicher gefunden werden, ganz gleich, wo sie sich gerade aufhalten. Bei Pflegebedürftigen gewährt die Pflegekasse einen Zuschuss für das Gerät.

 

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