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| Außenminister Guido Westerwelle begrüßt das Alt-Hürther-Dreigestirn |
Der rheinische Karneval macht auch vor der preußischen Bundeshauptstadt nicht halt. Das konnte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am eigenen Leibe spüren, als er vom Alt-Hürther-Dreigestirn mit dem diesjährigen Orden ausgezeichnet wurde. Westerwelle freute sich sehr über die Auszeichnung und fand bewundernde Worte für den aufwendig gestalteten Orden.
Der Bundestagsabgeordnete für den Rhein-Erft-Kreis, Willi Zylajew (CDU), hatte Prinz Hans-Peter I., Bauer Uwe und Jungfrau Josefine samt Gefolge nach Berlin eingeladen, um ein bisschen karnevalistischen Frohsinn in den ansonsten eher tristen politischen Alltag zu bringen. Das Dreigestirn stammt aus dem Heimatort des Volksvertreters und ist der Einladung nach Berlin gerne gefolgt. „Bei nahezu sibirischen Temperaturen, die in Berlin im Moment herrschen, wärmt der rheinische Frohsinn so richtig die Politikerseele", findet Zylajew. „Ein bisschen Karneval hat noch niemandem geschadet", so der Abgeordnete weiter.
Neben einem ausführlichen Gespräch mit Willi Zylajew sowie einer Besichtigung des Reichstages stand auch ein Besuch der Kultkneipe Ständige Vertretung, in Kennerkreisen nur StäV genannt, auf dem Programm. Den Höhepunkt bildete aber der Abstecher auf die Fraktionsebene des Bundestages. Mit ihren prächtigen Kostümen fand das Alt-Hürther-Dreigestirn mehr Beachtung als so mancher Politpromi.
Prinz Hans-Peter I. zog zum Abschluss des Besuches ein positives Fazit: „Berlin ist jedes Mal eine Reise wert und Willi Zylajew ein ausgezeichneter Botschafter für den rheinischen Brauchtum."