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| Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Landtagsabgeordneter für den nördlichen Rhein-Erft-Kreis |
Insgesamt 43 Schulen aus Nordrhein-Westfalen erhielten in der vergangenen Woche das „Gütesiegel Individuelle Förderung". Darunter war auch die Michael-Ende-Schule aus Elsdorf (Schule für Sprachbehinderte des Rhein-Erft-Kreises).
Mit dem „Gütesiegel Individuelle Förderung" zeichnet das Schulministerium gute Beispiele individueller Förderung aus der schulischen Praxis aus. Das Schulministerium entwickelte gemeinsam mit dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung an der Universität Münster einen Kriterienkatalog, um den Schulen in Nordrhein-Westfalen Orientierung bei der Umsetzung zu geben. Schulen, die eine diesem Katalog entsprechende Förderung anbieten, können sich um das Gütesiegel bewerben. Nach drei Jahren wird die individuelle Förderung an den ausgezeichneten Schulen erneut überprüft. Das Gütesiegel ist eine bundesweit einmalige Auszeichnung.
Die Förderpraxis der ausgezeichneten Schulen zeigt eine große Bandbreite: Sie legt sowohl einen Fokus auf Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen als auch auf jene, die von Leistungsversagen oder Schulmüdigkeit bedroht sind.
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der im Landtag den nördlichen Rhein-Erft-Kreis vertritt, freute sich über die Auszeichnung der Elsdorfer Schule: „Die individuelle Förderung ist eine zentrale Leitidee der Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen. Sie ist fest im Schulgesetz verankert. Insgesamt gibt es schon 314 Gütesiegel-Schulen. Diese Zahl belegt eindrucksvoll, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer den Leitgedanken des Schulgesetzes annehmen. Sie kümmern sich intensiv und erfolgreich um jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler. Ganz nach dem Motto: Kein Kind darf verloren gehen."