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23.05.2013
„Gute Zusammenarbeit von Christdemokraten und Gewerkschaftern im Rhein-Erft-Kreis hat eine lange Tradition“ DGB Rhein-Erft und CDU-Sozialpolitiker im Dialog
| CDU-Kreistagsfraktion mit Siegfried Dörr, DGB Vorsitzender Rhein-Erft |
Wenn Gewerkschafter und CDU-Sozialpolitiker sich in diesen Tagen treffen, dann stehen die Themen Mindestlohn, Lohnuntergrenze, Arbeitsplätze und gerechte Löhne immer ganz oben auf der Tagesordnung. So war es auch gestern bei der Diskussion des DGB Rhein-Erft mit CDU-Politikerinnen und CDU-Politikern aus dem Rhein-Erft-Kreis. Er wolle die bestehenden guten Kontakte zur Union seiner Vorgänger pflegen und ausbauen, betonte der neue Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rhein-Erft, Siegfried Dörr. Anfang Februar dieses Jahres war der 57 Jahre alte technische Angestellte im Tagebau Garzweiler einstimmig zum ehrenamtlichen Vorsitzenden gewählt worden. „Die gute Zusammenarbeit von Christdemokraten und Gewerkschaftlern im Rhein-Erft-Kreis hat eine lange Tradition. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich auf die CDU verlassen.“ Dieses Versprechen gab der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion und CDU-Bundestagsabgeordnete, Willi Zylajew, dem DGB-Vorsitzenden Dörr mit auf den Weg.
Das Versprechen unterstützten die CDU-Sozialpolitiker, die sich neben Zylajew an der gut 2 stündigen Diskussion beteiligten: Willi Harren, stellvertretender Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Achim Hermes, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, die CDU-Abgeordneten im Kreissozialausschuss Christel Breuer, Torsten Heerz, Winfried Marx, Jochen Naumann, Helmut Reuter und Sibille Simons sowie der Kandidat der CDU für die Wahl zum Landrat, der Brühler Bürgermeister Michael Kreuzberg, und der CDU-Bundestagskandidat Georg Kippels.
SPD besitzt kein kommunales Selbstvertrauen
Das Regierungspräsidium Köln hat bekannt gegeben, die Landratswahl im Rhein-Erft-Kreis mit der Bundestagswahl zusammenzulegen. Termin ist der 22. September 2013.
Willi Zylajew, Bundestagsabgeordneter für den Rhein-Erft-Kreis und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, kritisiert die Entscheidung, auf die die Kreis-SPD bei der Regierungspräsidentin gedrängt hatte. „Die SPD im Rhein-Erft-Kreis ist in einer derart schwachen Position, dass sie auf die Eigenständigkeit der Kommunalpolitik keinen Wert legt. Drei der vier Fraktionen im Kreistag hatten sich für den 09. Juni als Wahltermin des Landrates ausgesprochen“, kommentiert Zylajew die Taktiererei der Genossen. „Anscheinend rechnet sich die SPD für ihren Verlegenheitskandidaten im Kampf um das Landratsamt gegen das Schwergewicht der heimischen Kommunalpolitik, Michael Kreuzberg (CDU), keine Chancen aus. Deshalb soll Steinbrück ihn nach oben ziehen“, so Zylajew weiter. Das in den Raum gestellte Kostenargument zieht nicht, da durch den Wahltermin am 22. September aller Wahrscheinlichkeit nach eine Stichwahl nötig wird, was zusätzlichen Aufwand erfordert.
Die CDU im Rhein-Erft-Kreis hatte sich stets für eine eigenständige Landratswahl am 9. Juni ausgesprochen. Kommunale Themen seien laut CDU zu bedeutsam, um sie einem Bundestagswahlkampf unterzuordnen. Durch den Rücktritt von Landrat Werner Stump zum 30. Juni 2013 und die Zusammenlegung der Landrats- mit der Bundestagwahl im September ist das Amt nun für mehrere Monate vakant. Aus Sicht der CDU müsse dies unbedingt vermieden werden. „Dass kommunalen Themen von der amitierden Landesregierung so wenig Bedeutung beigemessen wird, ist bedauerlich.“, gab Willi Zylajew MdB zu bedenken.
18.02.2013Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Der Hürther MdB Willi Zylajew ermöglicht zwei jungen Menschen aus dem Kreis ein Stipendium in den USA
Für die 14-jährige Mai-Lý Ngo aus Hürth und den 21-jährigen Stefan Haasenleder aus Kerpen wird ein Traum war. Im Rahmen des Palamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) dürfen die Schülerin einer Gesamtschule und der Auszubildende ein Jahr in den USA verbringen. Willi Zylajew ist bereits seit elf Jahren Pate des Programms. So war es auch Zylajew persönlich, der die frohe Botschaft den beiden Auserwählten überbrachte. „Mai-Lý und Stefan haben die einmalige Gelegenheit, dank des PPP in eine neue, andere Kultur einzutauchen und diese kennenzulernen. Sie sind allerdings auch Botschafter der deutschen Kultur in Amerika. Ich freue mich für beide sehr!“
Mai-Lý Ngo und Stefan Haasenleder konnten ihr Glück kaum fassen, für das Stipendium ausgewählt worden zu sein. Der Entscheidung für Ngo und Haasenleder waren Auswahlgespräche mit insgesamt sechs exzellenten Bewerberinnen und Bewerbern vorangegangen. „Es ist jedes Mal sehr schwer, sich auf eine Bewerberinnen oder einen Bewerber festzulegen, alle sind sehr gut! Alle hätten ein Stipendium verdient, doch leider kann ich aus sechs Bewerberinnen und Bewerbern nur zwei benennen“, so Willi Zylajew.
Tolles Engagement dank vieler fleißiger Hände Willi Zylajew MdB macht sich ein Bild von der Arbeit des THW’s vor Ort
| v.l.n.r.:Willi Zylajew MdB, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, Marc Bujack und Oliver Wolf. |
Trotz des kalten, ungemütlichen Wetters war die Stimmung beim THW Ortsverband Bergheim am Dienstagabend ausgelassen. Grund war der Besuch des Hürther Bundestagsabgeordneten Willi Zylajew (CDU) am Stützpunkt des Technischen Hilfswerks Ortsverband Bergheim an der Oswaldstraße.
Die Eröffnung des Abends übernahm der Hausherr und Ortsbeauftragte Oliver Wolf, der sich vor über 30 Jugendlichen über den Besuch des Hürther Bundestagsabgeordneten freute. Zudem konnte er Herrn Dr. Hans-Ingo Schliwienski, Landesbeauftragter des Landesverbands Nordrhein-Westfalen und den Geschäftsführer der Geschäftsstelle Köln des THW’s, Herrn Marc Bujack, begrüßen.
Wahlen so früh wie möglich Die CDU-Kreistagsfraktion hält eine schnelle Wahl für den richtigen Weg
Die Wahl des Landrates ist eine eigenständige Wahl. Die CDU-Fraktion im Rhein-Erft-Kreistag ist der Meinung, dass wir zügig wählen sollten.
Nach Auffassung der CDU-Kreistagsfraktion sollte man die Tatsache nutzen, dass der Landrat frühzeitig den Termin seines Ausscheidens benannt hat um damit auch einen nahtlosen Übergang für seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger zu ermöglichen. Der Landrat sitzt zudem in diversen Gremien, die zu einem großen Teil vierteljährliche Umbesetzungszeiten haben. Auch um hier eine Vakanz für den Rhein-Erft-Kreis zu vermeiden, ist eine schnelle Entscheidung vorteilhaft.
„Auf diesem Hintergrund ist unsere Fraktion der Auffassung, dass die Landratswahl so frühzeitig wie möglich stattfinden soll, sodass der neue Amtsinhaber am 01. Juli 2013 seinen Dienst im Kreishaus Bergheim antreten kann“, meint Willi Zylajew MdB, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag.
Klug wäre es nach Einschätzung der CDU-Kreistagsfraktion, wenn die Wahl des Landrates mit der Wahl des Bürgermeisters in Erftstadt an einem Tag durchgeführt werden würde.
Die Kommunalwahl und das Amt von Bürgermeister und Landrat haben eine eigenständige und wichtige Funktion, die in jedem Fall auch rechtfertigt, diese Wahlen auch unabhängig von anderen Wahlterminen durchzuführen.
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